Gegen Kapitalismus und neoliberale Globalisierung

Kapitalismus und Globalisierung sind untrennbar miteinander verbunden: Im Mittelpunkt steht die Deregulierung der Kapital- und Finanzströme sowie die Freiheit der grenzüberschreitenden Warenströme, um einen maximalen Profit zu erwirtschaften. Die Bewegungsfreiheit des Menschen endet dagegen oft bei der Abschiebung an Staatsgrenzen.
Die Politik ist nur mehr ein Handlanger der Wirtschaft. Die eigentlichen Herrscher sind Transnationale Konzerne, deren einziges Ziel der Profit ist. Mit ihrer Macht über Standorte und Arbeitsplätze üben sie Druck auf Politiker aus, um sich immer mehr Vorteile zu verschaffen, die auf Kosten von Umwelt- und Sozialstandards gehen. Der Mensch als Arbeitskraft fungiert dabei nur noch als Mittel zum Zweck und unterliegt zunehmend Ausbeutung und Entmündigung.

Demonstrationen anlässlich von Gipfeltreffen der führenden Industriestaaten zeugen von einer wachsenden Antiglobalisierungsbewegung, die sich der Diktatur des Kapitals nicht mehr unterordnen will und überzeugt ist, dass es sozial- und umweltgerechte Alternativen zur herrschenden Wirtschaftsform gibt, die den Mensch und nicht den Profit in den Mittelpunkt stellt.